Du sollst keine anderen Götter neben Dir haben, erlebe die Göttlichkeit in Dir!

Samstag, 13. September 2014

Cannabis gegen Krebs


 



Zwischendurch mal was anderes …
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Die politische Diskussion um den medizinischen Wert von Cannabis ist hierzulande noch kaum in Gange, während in anderen Ländern auf die heilende Kraft der illegalen Pflanze geschworen wird. Insbesondere Krebspatienten können vom Wirkstoff THC profitieren, der vor allem gegen die Appetitlosigkeit, Übelkeit und den schweren Gewichtsverlust der Erkrankung vorgeht. Dabei wird das Cannabis nicht geraucht, sondern als sogenanntes CBD Öl verabreicht. 
 
In vielen amerikanischen Bundesstaaten ist es mittlerweile möglich, legal an dieses CBD Öl zu kommen – vorausgesetzt, man bekommt das notwendige ärztliche Attest. Das Öl ist schonender als der Konsum durch das Rauchen, denn es werden keine unnötig belastenden Stoffe verbrannt und die Lunge strapaziert. Je nach Krankheit helfen Medizinische Cannabis Sorten mehr oder weniger bei den Symptomen. Vor allem Krebskranke konnten – das belegten auch Studien – entlastet werden. Chronische Schmerzen und Anorexie-Kachexie werden sanft bekämpft.
Die Übelkeit, die nach einer Chemotherapie auftritt, aber auch die Schmerzen werden von Cannabis gelindert. Das ständige Erbrechen kann so minimiert und der Patient von seinen Qualen entlastet werden. 
 
Aber nicht nur die Nebenerscheinungen der Krankheit können so pflanzlich gedämpft werden. Auch die Bildung von Metastasen konnte in einigen Fällen bereits gehindert oder sehr radikal reduziert werden – durch die alleinige Hilfe von Cannabinoiden wie des THC. Einer Forschungsgruppe der Universität Rostock ist durch ein Zellkulturmodell der Nachweis gelungen, dass einige Cannabinoide Tumorzellen hindern können, in umliegendes Gewebe durch zu dringen. Um sich zu vermehren und Tochtergeschwülste zu bilden, müssen Krebszellen in das körpereigene Blut- und Lymphsystem gelangen. Diese Invasion kann durch die von den Cannabinoiden hervorgerufene Produktion von Enzymen, welche diesen Eindrang unterdrücken, gestoppt werden. 
 
Das Krebswachstum von Brustkrebst, Hautkrebs, Lungenkrebs, Gebärmutterkrebs und anderen Krebsformen konnte so erfolgreich behandelt werden. Es werden weiterhin Studien erprobt, die die positive Wirkung langfristig belegen sollen und so auch den (noch) zweifelhaften Ruf der Cannabis-Pflanze vielleicht wieder in ein rechtes Licht rücken können. Möglicherweise könnten weitere Ergebnisse dazu führen, dass sich auch die politische Perspektive auf die Pflanze ändert.


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